
Zahnfleischrückgang zählt zu den häufigsten Problemen im Bereich der Parodontologie und betrifft Menschen jeden Alters. Der schleichende Rückzug des Zahnfleisches ist oft schmerzfrei und bleibt lange unbemerkt bis empfindliche Zahnhälse, optische Veränderungen oder erste Entzündungen auftreten. Dank etablierter zahnmedizinischer Techniken ist es heute jedoch möglich, nicht nur den Fortschritt zu stoppen, sondern verlorenes Zahnfleisch wieder aufzubauen.
Zahnfleischrückgang (Gingivarezession) beschreibt den Prozess, bei dem sich das Zahnfleisch vom Zahnhals zurückzieht. Dabei liegt die empfindliche Zahnwurzel immer weiter frei, was zu ästhetischen, funktionellen und gesundheitlichen Problemen führen kann.
Im gesunden Zustand bedeckt das Zahnfleisch den Bereich vom Zahnhals bis zur Krone und schützt so die tieferliegenden Strukturen. Kommt es zum Rückgang, wird diese natürliche Schutzbarriere geschwächt. Der freiliegende Zahnhals reagiert zunehmend empfindlich auf Temperaturreize, ist kariesanfälliger und kann sich entzünden.
Ein fortschreitender Zahnfleischrückgang kann zudem das Risiko für eine Parodontitis erhöhen. Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Diese wiederum führt bei unbehandeltem Verlauf häufig zu einer Lockerung der Zähne oder sogar zum Zahnverlust.
Besonders tückisch: Der Rückgang verläuft meist schmerzfrei und schleichend. Deshalb wird er häufig erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, wenn bereits funktionelle oder ästhetische Beeinträchtigungen vorliegen.
Zahnfleischrückgang ist in den meisten Fällen kein plötzlicher, sondern ein über Jahre hinweg schleichender Prozess. Verschiedene Faktoren können diesen Prozess auslösen oder verstärken. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es entscheidend, die zugrunde liegenden Ursachen zu identifizieren und gezielt auszuschalten.
Ein gesunder Zahnfleischsaum spielt eine zentrale Rolle für den Schutz von Zähnen und Zahnhalteapparat. Zieht sich das Zahnfleisch zurück, entstehen freiliegende Zahnhälse, die empfindlich auf Temperaturreize reagieren und ein erhöhtes Kariesrisiko mit sich bringen. Die ungeschützte Wurzeloberfläche bietet zudem ideale Bedingungen für bakterielle Beläge, was langfristig zu Entzündungen und Gewebeverlust führen kann bis hin zum Zahnverlust.
Der Wiederaufbau des Zahnfleisches ist daher weit mehr als eine ästhetische Korrektur. Er stabilisiert den Zahnhalteapparat, verbessert die Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Reizen und trägt im sichtbaren Bereich maßgeblich zur harmonischen Ästhetik des Lächelns bei.
Für die erfolgreiche Behandlung von Zahnfleischrückgang stehen heute verschiedene bewährte und etablierte Verfahren zur Verfügung. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt vom Ausmaß des Rückgangs, dem Zustand des Knochens sowie von individuellen anatomischen Voraussetzungen ab.
Zahnfleischrückgang lässt sich durch gezielte Maßnahmen oft vermeiden. Entscheidend ist ein bewusster Umgang mit Mundpflege, Lebensgewohnheiten und zahnärztlicher Vorsorge.
Haben Sie noch Fragen zum Thema Zahnfleischrückgang? Kontaktieren Sie uns gerne! Wir nehmen uns selbstverständlich die Zeit, um Sie individuell und fundiert zu beraten.
Die Praxis von Dr. Dr. Hendrik Fuhrmann und Kollegen bietet Ihnen professionelle und sorgfältige Behandlungen in den Bereichen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Implantologie für Patienten aus Hamm und den umliegenden Kreisen Ahlen, Beckum, Lippetal, Welver, Werl, Bönen, Unna, Kamen, Bergkamen und Werne.
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